Direktor einer englischen Limited haftet nach GmbH-Gesetz a. F.

Themenbereich: Handels- und Gesellschaftsrecht
 
Das Kammergericht urteilte in einer nun veröffentlichten Entscheidung, dass für den deutschen Geschäftsführer einer englischen Limited die Haftungsregelung gemäß § 64 II GmbH-Gesetz in der bis zum 31.10.2008 geltenden Fassung anzuwenden ist.
 

Der Direktor hatte im Rahmen des Klageverfahrens eingewandt, dass lediglich englisches Recht anwendbar sei. Das Kammergericht sah allerdings die Anwendung von § 64 II GmbH-Gesetz a. F. für gegeben, da sich die Norm im Vergleich zum Sinn und Zweck um eine Regelung des Insolvenzrechtes handele, die aufgrund der Eröffnung in Deutschland anwendbar sei.

Fragen zu dieser Problematik beantworten wir Ihnen gerne.


 

Autor


Remmert, Thomas - Rechtsanwalt

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Kanzlei: Engemann und Partner
 
Kastanienweg 9
59555 Lippstadt
 
Telefon: 02941/9700-28
Telefax: 02941/9700-50
E-Mail: t.remmert@engemann-und-partner.de
Website: engemann-und-partner.de

"Die einzelnen Beiträge stammen von dem jeweils angegebenen Autor. Der jeweilige Autor ist für den Inhalt des Beitrages verantwortlich. Bei dem Autor liegen die Urheberrechte an dem jeweiligen Beitrag. Der Anwalt und Notarverein Lippstadt betreibt keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu den einzelnen Beiträgen wenden Sie sich bitte direkt an den Autor."
 
 
Druckansicht . Zu den Themenbereichen
Stichwortsuche

Veranstaltungskalender
«November 2017»
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930